Motorola Backflip- Nur ein verdrehtes Milestone im Sparformat?

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Mit dem Motorola Backflip haben die Amerikaner auf der aktuellen Consumer Electronics Show (CES) ein weiteres Smartphone auf der Basis von Android vorgestellt. Das allein ist noch nicht unbedingt eine Nachricht wert, das Besondere am Backflip wird aber schon im Namen deutlich.

Backflip Motorola Backflip  Nur ein verdrehtes Milestone im Sparformat?

Im Gegensatz zu anderen Smartphones, wo Display und Tastatur im eingeklappten Zustand nach innen zeigen, ist die folienartige Tastatur beim Backflip zunächst nach außen gerichtet. Erst wenn man das Backflip aufklappt, dreht sie sich nach innen.

Die weiteren Details zur technischen Ausstattung klingen eher unspektakulär:

Der 3,1 Zoll große Touchscreen löst mit den üblichen 320 x 480 Pixel auf. Die Rückseite des Displays ist  berührungsempfindlich.  So scrollt man durch Webseiten, ohne dadurch das Display verdecken zu müssen. Das Backflip nutzt die schon vom Motorola Milesteone bekannte 5-Megapixel-Kamera. HSDPA, WLAN, A-GPS und Bluetooth 2.0 sorgen für ausreichend Kontakt zur Außenwelt. Der integrierte Speicher von 256 MB kann über  microSD-Karten erweitert werden. Angebtrieben wird das Backflip vom einem Qualcomm MSM7201A Prozessor mit 528 Megahertz. Während der 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer für Freude unter den Musikfans. sorgt, soll  der 1400 mAh starke Akku, der  ebenfalls dem Milestone entliehen wurde, für geringfügig längere Akkulaufzeiten sorgen. Woher diese wagemutige Annahme kommt? Nun das Display des Backflip ist etwas kleiner ausgefallen. als beim Milestone.

Mit Abmessungen von 108 x 53 x 16 Millimeter ist es nicht gerade klein. Motorola setzt beim Backflip nur die Android-Version 1.5 ein, man scheint aus den Fehlern beim Milestone gelernt zu haben. Ein Update auf die Version 2.1 ist nach Angaben von Motorola aber möglich. Das Backflip soll noch im ersten Quartal 2010 in Europa auf den Markt kommen. Ein Preis steht noch nicht fest, er dürfte aber kaum unter 350 € liegen.

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