Feb 17
Man glaubt es kaum, aber bei Nokia gibt es nicht nur Sicherheitslücken, sondern auch ein paar schusselige Webdesigner. Nicht anders ist der peinliche faux-pas zu erklären. Schon Wochen vor der geplanten Präsentation sind nicht nur Gerüchte über ein neues Nokia mit dem Namen N86 durch das Internet kursiert, nein, höchst offiziell auf der Webseite von Nokia konnte man das passende PDF runter laden.

Nokia N86 - (c) Nokia
Peinlich, peinlich, denn das N86 sollte nicht auf dem WMC 2009 präsentiert werden. Nun musste Nokia die Existenz dennoch vorzeitig bestätigen. Na ja, Hauptsache das Produkt kann am Ende überzeugen und da hat Nokia in der Vergangenheit nicht immer gepunktet. Das N86 ist ein waschechtes N-Serie Modell. Demzufolge kann die Kamera mit einem Objektiv von Carl Zeiss protzen, bietet den obligatorischen Autofokus und verfügt über die vom N96 bekannten Doppel-LED.
Nichts neues? Sie haben Recht. Aber die Kamera des N86 löst diesmal mit 8-Mepagpixel auf! Die Bilder mit einer maximalen Auflösung von 2448 x 3264 Pixeln speichert man dann im 8 Gigabyte großen internen Speicher oder eben auf micro-SD(HC)-Speicherkarten bis zu 32 Gigabyte. Als N-Serie Slider arbeitet es natürlich mit Symbian 9.3 samt der Series S60 Benutzeroberfläche, muss aber ohne Touchscreen auskommen. Dafür ist das 2,6 Zoll-OLED-Display stromsparend. Seine Lieblingskopfhörer schließt man wie gewohnt per 3,5-mm-Klinkenstecker an. Der microUSB-Port, integriertes WLAN und Bluetooth 2.0 sorgen für eine stressfreie Kommunikation mit anderen Geräten. Sie sind oft orientierungslos, wissen nicht mehr wo sie geparkt haben? Natürlich gibt es da auch etwas von Ratiopharm. Das N86 bietet aber etwas viel besseres, nämlich ein integriertes A-GPS samt Nokia Maps.
Das N86 soll im zweiten Quartal 2009 auf den Markt gebracht werden. Wir dürfen gespannt sein, auch wenn es sich nur um ein weiteres Modelle aus dem Nokia-Baukasten handelt. Ein Mobiltelefon mit 8-Megapixel-Kamera und dem Symbian Betriebssystem hat Samsung nämlich in Form den Innov8 schon längst im Portfolio.
Feb 17
Besucher des Mobile World Congress 2009 kommen voll auf ihre Kosten, soviel ist sicher. Man hetzt von einem Pressetermin zum anderen. Neben größeren Touchscreens und super hoch-auflösenden Kameras findet man auch noch die ein oder andere Soundperle.

Samsung stellt mit dem M7600 Beat DJ ein voll auf Musik spezialisiertes Modell vor. Die sogenannte “Ice Power”-Technologie von Bang & Olufsen soll für optimalen Sound sorgen. Nichts neues, haben doch schon andere Modelle von Samsung diese Technologie genutzt. Beim Beat DJ ist der Name ist Programm. Der 2,8 Zoll-AMOLED-Touchscreen löst mit 240×400 Pixel auf. Akustisch präsentiert er sich mit integrierten Stereo-Lautsprecher. Eine spezielle DJ-Anwendung erlaubt auf dem Touchscreen das begleitende “Scratchen”. Seine Kompositionen speichert man dann wahlweise im 50 MB kleinen internen Speicher oder besser auf microSD(HC)-Karten mit bis zu 32 Gigabyte. Natürlich kann man mit dem Beat DJ auch telefonieren und surfen. Als Quad-Band GSM Mobiltelefon mit UMTS (HSDPA) ist man nahezu weltweit online und erreichbar. Die integrierte 3-Megapixel- Kamera samt LED macht dabei noch ganz gute Schnappschüsse.

Das M6710 Beat Disc ist ein waschechtes Slider-Handy. Zusätzlich zum 2,6 Zoll-Touchscreen mit 240 x 400 Pixel verfügt es über eine handelsübliche Zehnertastatur. Auch hier sorgt die “Ice Power”-Technologie von Bang & Olufsen für optimalen Sound. Die spezielle DJ-Anwendung Des Beat DJ fehlt dem Beat Disc aber. Hier wurde mehr Wert auf das Konsumieren von Inhalten gelegt. Filme und MP3 speichert man wahlweise im 50 MB kleinen internen Speicher oder auf microSD(HC)-Karten mit bis zu 32 Gigabyte. Natürlich kann man auch mit dem Beat Disc telefonieren und surfen. Als Quad-Band GSM Mobiltelefon mit UMTS (HSDPA) ist man nahezu weltweit online und erreichbar. Die integrierte 3-Megapixel- Kamera ohne LED macht dabei noch ganz gute Schnappschüsse.
Samsung M7600 Beat DJ und M6710 Beat Disc werden im zweiten Quartal 2009 in die Läden wandern.
Feb 16
Es ist noch nicht lange her, da hat Samsung sein Windows Mobile 6.1 Professional basiertes Omnia vorgestellt. Aber das ist Schnee von gestern, denn auf dem Mobile World Congress 2009 geht Samsung einen Schritt weiter und präsentiert nicht weniger als den absoluten Alleskönner (Omnia) in HD.

Als erstes Mobiltelefon überhaupt ist das Omnia HD in der Lage “High-Definition-Video” wieder zu geben und auch aufzuzeichnen. HD-Filme nutzen eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel und werden mit ruckelfreien 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen.
Auch ein 3,7-Zoll-AMOLED-Touchscreen findet bei Abmessungen von 123 x 58 Millimeter Platz und das mit einer Auflösung von immerhin 360 x 640 Pixel. So kann man natürlich die HD-Filme nicht in voller Auflösung darstellen, aber dank des TV-Ausgangs stellt das für das Omnia HD trotzdem kein Problem dar. Das Ausstattungspaket mit 8-Megapixel-Kamera, HSDPA, GPS und WLAN ist “stae of the art”. Im Gegensatz zu Toshibas TG01 kann das Omnia HD auch einen recht starken Akku mit 1500 mAh vorweisen. Es stellt in jedem Fall eine interessante Alternative zum HTC Touch HD dar.
Wie der Vorgänger auch, wird das Omnia HD wahlweise mit 8 oder 16 Gigabyte ausgeliefert. Dank microSD-Speicherkartenslot lässt es sich problemlos erweitern. Ganz im Gegensatz zum Omnia, wird die HD-Variante aber mit Nokias neuem Symbian-Betriebssystem in der 5th Edition betrieben, so ist für ausreichende Versorgung mit Drittanbietersoftware gesorgt. Nokia-typische Programme, wie der SportsTracker oder Nokia Maps 3.0 dürften aber auch dem Omnia HD verwehrt bleiben.
Das HD soll im Frühjahr in den Handel kommen.
Feb 16
Auf dem Mobile World Congress 2009 geht es richtig rund. Heute morgen, hat Nokia das E75 vorgestellt, ein Smartphone mit seitlich ausziehbarer Tastatur. Gerade die Mittagspause mit interessanten Gesprächen beendet, finde ich nun etwas Zeit, die passenden Infos online zu stellen.

Optisch erinnert das Nokia E75 durchaus an ein HTC S730. Die vollwertige QWERTZ-Tastatur kann seitlich ausgeziogen werden. Die Vorderseite ziert ein 2,4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel sowie zahlreiche Zusatzdrücker, die den Schnellzugriff auf Funktionen, wie z. B. E-Mail, Telefonbuch und Kalender ermöglichen. Angetrieben wird das nur 111,8 x 80 x 14,4 mm dicke Smartphone standesgemäß von Symbian 9.3, Series 60. Ein 1000mAh sorgt für die notwendige Ausdauer. Der Quad-Band Funker bietet Anschluss für 3.5 mm Kopfhörer, verfügt über einen TV-Ausgang und kann über das micro-USB-Port mit Daten versorgt werden. Alternativ nutzt man microSD8HC)-Speicherkarte. Die 3,2-Megapixel-Kamera nimmt Videos in VGA-Auflösung und 30 Bildern pro Sekunde auf. Als Nachrichtenspezialist ist das aber sicher nur Nebensache.
Wem ein echter Commi zu groß und zu dick ist, der wird das E75 lieben.