Motorola Aura Celestial- Houston wir haben ein schickes Handy
Aktuelle News über Mobiles Kommentar eingebenAm 20. Juli 1969 ging ein Funkspruch um die Welt: “The eagle has landed” (Der Adler ist gelandet). Neil Armstrong betrat damals als erster Mensch mit den berühmten Worten: “That’s one small step for man, one giant leap for mankind” den Mond. Übertragen wurde diese Nachricht über einen “S-Band-Transponder” von Motorola.
(c) Motorola
Das o.a. Bild stammt aus dem Jahr 1969 zeigt eine Technikerin von Motorola mit dem “Apollo 11 Command Module S-Band Transponder”, der an Bord der Apollo-Kommandokapsel für den Kontakt der Crew-Mitglieder mit der Erde sorgte. Sie vergleicht den Verbrauch des Geräts mit dem einer damaligen Kühlschrankbirne – tatsächlich verbrauchte der Transponder bloß 35 Watt, weniger Strom als eine durchschnittliche Haushaltsglühbirne im Jahr 1969.
Den 40. Jahrestag der Mondlandung feiert Motorola nun mit einer Sonderedition seines Premiumhandys AURA, der AURA Celestial-Edition. Jedes Exemplar wurde auf der Rückseite mit einer Lasergravur “Motorola AURA Celestial Edition, Honouring the Apollo 11 Mission, 20th July 1969″ versehen und bietet exklusives NASA-Originalbild- und Tonmaterial von der Mondlandung.
(c) Motorola
Das knapp 2200 € teure Gerät ist ab Juli 2009 verfügbar und macht optisch einiges her. Technisch wirkt es allerdings etwas angestaubt. Das Aura bietet die Motorola-Audio-Technologie “CrystalTalk”, A2DP Stereo Bluetooth und natürlich MMS, SMS und E-Mail. Eine 2-Megapixel-Kamera ohne Autofokus ist auch vorhanden.
Mit seinen Abmessungen von 47,6 x 96,87 x 18,55 mm ist es recht klein und dick und bei einem Gewicht von 141 Gramm nicht gerade leicht. Ein Tribut an die hochwertigen Materialien. Laut Hersteller ermöglicht der eingebaute 810 mAh Akku eine Gesprächszeit von bis zu sieben Stunden und einen Standyby-Betrieb von bis zu 16 Tagen. Alles Werte, die der geneigte Leser schon vom U9 her kennt.
Das 1,55″ kleine, kreisrunde Display bietet eine Auflösung von 480 Pixel und kann 16 Millionen Farben darstellen. Das bedeutet eine Pixeldichte von 300 DPI. Dagegen sieht das iPhone mit seinen 160 DPI alt aus. Die Displayoberfläche besteht aus einem 62-Karat Saphire und ist damit nahezu unverwüstlich. Das Gehäuse wurde aus Edelstahl gefräst, die Texturen im Gehäuse werden geätzt. Alleine dieser Vorgang dauert zwei volle Wochen. Das Drehgelenk des Displays verfügt über ein Schweize- Präzisionskugelwerk.
Ähnlich wie das Mobiltelefon der Uhrenmarke Tag Heuer wird das Aura aus fast 700 Einzelteilen zusammen geschraubt. Und wer sich grob erinnern mag, die erste (limitierte) schwarze Ausführung des Motorola Razr kostete ebenfalls umgerechnet 1320 Euro. Luxus hat seinen Preis!
Juli 17th, 2009 at 09:49