Aug 24
Mit dem Garmin (Asus) Nüvifone A50 verkauft der Netzanbieter o2 ab sofort und exklusiv ein Handy auf der Basis von Android 1.6. Soweit ist das nichts neues. Neu ist hingegen die Tatsache, dass auf dem Handy eine vollwertige Navigationssoftware von Garmin installiert ist und der eingebaute GPS-Empfänger auch noch in Gebäuden ein Signal empfangen kann.

Optisch ist das Nüvifone A50 dabei nicht sonderlich beeindruckend und auch die inneren Werte können nicht mit den Top-Smartphones von HTC oder Samsung mithalten. Warum? Der Prozessor wird nur mit 600 MHz angetrieben und der RAM-Speicher beträgt nur 256 MB. Das Display löst mit 320 x 480 Pixel auf und hat eine Diagonale von 3,5 Zoll. Der interne Speicher ist 4 Gigabyte groß und kann über einen microSD-Steckplatz erweitert werden. Die integrierte Kamera löst Fotos mit 3 Megapixel auf. Das A50 kostet bei o2 heftige 481 Euro und ist damit nicht wirklich günstig. Der Lieferumfang des A50 ist hingegen umfassend. Neben dem üblichen Ladegerät, Datenkabel liefert Garmin/Asus auch noch eine Halterung für die Kfz-Windschutzscheibe und das passende Ladegerät für den Zigarettenanzünder mit. Auf einem USB-Stick findet man die Bedienungsanleitung als PDF. Hier das Video vom Unboxing auf YouTube:

Das A50 wird mit dem Betriebssystem Android in der Version 1.6 betrieben. Garmin/Asus packen aber eine hübschen Benutzerobrfläche namens Breeze mit drauf. Bei der vorinstallierten Onboard-Navigationssoftware werden Europakarten und POIs samt Kreuzungsansicht mit Fahrspurassistent angeboten. Eine Routenplanung ist direkt aus dem Adressbuch heraus möglich. Wer mag kann sogar zu einem Ort, an dem man zuvor ein Foto mit der integrierten Kamera geschossen hat, navigieren. Das Navi nutzt dazu die integrierten Geodaten. Meine ersten Eindrücke im Videotest, ebenfalls auf YouTube:

Die Bilder vom Nüvifone A50 gibt es hier bei mobile-reviews.de dort findet man auch den ausführlichen Testbericht.
Aug 17
Mit der etwas zu lange Bezeichnung Nokia X3 Touch and Type bringen die Finnen ein neues Handy mit dem hauseigenen Betriebssystem Nokia S40-Handy auf den Markt. Soviel nichts neues. Allerdings kommt das neue X 3 sowohl mit einem Touchscreen als auch mit der bei Mobiltelefonen typischen Zahlentastatur daher.

(c) Nokia
Das Mobiltelefon kommt in vier Farben daher, zwei davon sind wohl eher für die weibliche Leserschaft bestimmt. Für knapp 170 Euro erhält man ein Handy mit 5-Megapixel-Kamera und WLAN-Empfänger mit Unterstützung für den N-Standard sowie UMTS samt HSDPA. Auf den Markt kommt es allerdings erst im 3. Quartal 2o10.
Die “Besonderheit” beim X3 Touch and Type ist die Tatsache, dass man es sowohl über den winzig anmutenden 2,4 Zoll Touchscreen mit seiner Auflösung von 320 x 240 Pixeln als auch über die handelsübliche Zehnertastatur bedienen kann.
Das Gehäuse besteht aus gebürstetem Aluminium und sorgt so zumindest für eine ordentliche Qualität, die bei Produkten von Nokia bisher ganz und gar nicht üblich ist. Das X3 misst 106 x 48 x 9,6 mm, ist 78 Gramm leicht und damit wirklich sehr flach, ähnlich wie die technische Ausstattung
Der interne Speicher ist mit 4 Gigabyte recht üppig bemessen und kann über Micro-SD-Speicherkarten um weitere 32 Gigabyte aufgerüstet werden. Neben einem Musik- und Videoplayer verfügt das X3 auch über ein UKW-Radio. Fans sozialer Netzwerke werden sich üebr Applikationen für Facebook und Twitter freuen. Im Internet unterwegs ist man über den Browser. Anbindung an den PC findet man über den Kurzstreckenfunk Bluetooth 2.1 sowie über USB. Kopfhörer dockt man dann an die 3,5-mm-Klinkenbuchse an. Laut Aussagen des Herstellers hält der Akku zwischen 3,5 und 5,3 Stunden, wenn man viel und oft telefoniert.
Die virtuelle Präsentation findet man hier bei Nokia. In meinen Augen stellt das Bedienkonzept nichts neues dar, einzig der Preis kann noch überzeugen.
Aug 13

Glaubt man den Berichten von Usern im Forum telefon-treff.de scheint es eine Eigenart bei der Aktivierung der Geräte seitens Apple zu geben:
Aktiviert man sein ab Werk entsperrtes iPhone 4 (z. B. aus England, Frankreich oder Schweiz) mit Hilfe einer T-Mobile SIM, so ist es danach zwar entsperrt und damit für alle SIM-Karten nutzbar, wird im Apple System unter Umständen aber als gelocktes T-Mobile Gerät geführt. Bei einem Tausch kann es dann zu Problemen führen, weil man dann ein gesperrtes iPhone 4 zurück bekommt.
Im Selbstversuch habe ich diese Erfahrung aber nicht bestätigen können. Im Zweifelsfall hilft da nur ein Anruf bei der freundlichen, aber schlecht erreichbaren Hotline von Apple. Schildert dort einfach eure Vermutung und lasst den “Stand” eures iPhone 4 überprüfen. Laut Auskunft von Apple hat dieses Problem etwas mit den vorinstallierten Profilen auf den Geräten zu tun. Das Problem tritt aber offensichtlich eher selten auf.
Aug 09
@Comex (Entwickler des Dev Team) hat nun über den alternative AppStore (Cydia) eine kostenlose und lauffähige Portierung von Adobe Flash (10.1) veröffentlicht.
Über den kleinen Hack (Cydia-Source: http://repo.benm.at) names Frash, tatsächlich ist er über 10 MB groß, bringt man auch dem iPhone “Flash” bei.
Frash ist allerdings “nur ” eine Portierung der Adobe Flash-Runtime für Android auf das iPhone. Damit spielt Frash derzeit die meisten Flash-Programme direkt im Browser MobileSafari ab.




Das funktioniert auf dem iPhone (4)/iPad nach meinen Erfahrungen schon recht gut. Frash nutzt dabei ein Multi-Prozess-Modell (ähnlich wie bei Chrome): Stürzt die Flash-Anwendung ab, so bleibt der Browser weiterhin funktionsfähig.
Tastatureingaben werden derzeit allerdings nicht unterstützt. Wer es ausprobieren will, sollte mal Seiten, wie flashgames.de besuchen.