Jul 19
Das HTC Legend werkelt auf der Basis von Android 2.1.

Dabei wurde das Gehäuse aus einem massiven Aluminiumblock gefräst, ähnlich wie das Smartphone von Porsche Design, aber dafür deutlich günstiger. Ecken, Kanten oder Fugen sucht man bei diesem Design vergebens. Das Legend kann aber nicht nur optisch glänzen, denn ein brillantes 3,2“ AMOLED Display mit HVGA Auflösung erfreut das Auge des Betrachters.
Den Trackball haben die Designer durch eine optische Maus ersetzt. Eine 5-Megapixel-Kamera sorgt für angemessen Aufnahmen während der 600-MHz Prozessor von Qualcomm für ausreichend Geschwindigkeit sorgt Ein digitaler Kompass, WLAN, HSDPA und eine 3,5 Millimeter-Klinkenbuchse für Kopfhörer vervollständigen das Ausststattungspaket. Für genügend Energie sorgt hingegen ein Akku mit 1.300 mAh. Meine ersten Eindrücke findet ihr hier bei YouTube im Videotest:

Bilder vom Unboxing gibt es – wie immer – bei mobile-reviews.de, den ausführlichen Testbericht findet ihr hier.
Jul 15

Mit dem Wave S8500 stellt Samsung das erste Smartphone mit dem neuen Betriebssystem Bada OS. Das Wave kann aber nicht nur mit einem neuen OS, sondern auch mit technichen Raffinessen, wie WLAN N und Bluetooth 3 überzeugen. Dank Quad-Band ist es nahezu überall auf der Welt einsetzbar. HSDPA mit bis zu 3,6 Mbps im Download sorgt unterwegs und abseits der WLAN für eine flotte Datenübertragung. Erfreulicherweise hat Samsung beim Wave S8500 auch nicht auf eine 3,5 mm Klinkenbuchse verzichtet. Der interne Speicher lässt sich über microSD-Speicherkarten auf bis zu 32 GB erweitern. Dabei wird das Smartphone über einen 3,3 Zoll Touchscreen mit Super-AMOLED-Technologie in Verbindung mit dem TouchWiz-Oberfläche gesteuert. Die Autofokus-Kamera löst mit 5 Megapixel auf und bietet eine LED zur Beleuchtung nahe liegender Motive. Der integrierte GPS-Empfänger unterstützt den Nutzer dank der integrierten Navigationssoftware bei der Orientierung. Wie sich das flache Smartphone im täglichen Alltag geschlagen hat, zeigt mein folgender Videotest auf YouTube:

Bilder vom Unboxing gibt es auf mobile-reviews.de. Testbericht gibt es hier.
Jul 14

Wow, das ging schnell. Knapp drei Wochen nach Verkaufsstart ist das Apple iPhone 4 bereits vollständig geknackt. Das DevTeam – federführend der Entwickler planetbeing - vermelden, dass sowohl der Jailbreak, sprich der Zugriff auf das komplette Dateisystem erlangt wurde, als auch der erste erfolgreiche Softwareunlock umgesetzt ist. Damit ist es nun möglich, an ein Provider gebundenes iPhone 4 auch mit anderen Netzbetreibern zu verwenden. Bekannt ist, dass Apple sich diesmal ein wenig mehr angestrengt hat um den Softwareunlock zu verhindern. So wurden im Baseband spezielle Codezeilen gefunden, die den bisherigen Patch namens ultrasn0w gezielt erkennen. Interessanterweise wird er als “tambering-Check” bezeichnet (eigentlich muss es “tampering” heissen). Den Hackern ist es aber trotzdem recht schnell gelungen, diese Sicherheitssperre zu umgehen. Das DevTeam hat insgesamt sogar drei Ansätze gefunden, das iPhone 4 zu entsperren.
Update (04.082010): Der Unlock ist nun über den Paket-Manager “Cydia” und das Repo repo666.ultrasn0w.com verfügbar. Das Paket selber nennt sich ultrasn0w 1.01. Damit kann man sein gelocktes iPhone 4 nun auch mit SIM-Karten anderer Anbieter nutzen. Den Jailbreak erledigt man vorher direkt auf dem iPhone. Hierzu ruft man über den Webbrowser Safari einfach die Webseite jailbreakme.modmyi.com auf. Das ganze funktioniert mit dem Firmware 4.0 und 4.0.1. Die Beta-Version 4.1 ist dagegen allerdings bereits immun.
Jul 05

Im Gegensatz zu seinem – eher mäßig erfolgreichen Vorgänger – hat o2 Telefonica den Palm Pre Plus eher heimlich in sein Produktportofolio aufgenommen. Die Plus Variante wird auch auf der Basis von webOS™ betrieben. Wobei webOS auch “nur” auf Linux basiert. Dabei will der Pre Plus wohl immer noch nicht mit den topaktuellen Smartphones aus dem Hause HTC oder Apple konkurrieren. Immerhin bietet er einen 3,1-Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixel. Dieser reagiert – ähnlich wie das mit einem angebissenen Apfel versehene Konkurrenzprodukt aus Cupertino – kapazitiv und kann dadurch sehr gut mit Fingern bedient werden. Das webOS unterstützt auch MultiTouch-Gesten, damit kann man das Pre gut bedienen. Eine 3-Megapixel-Kamera mit LED reicht für durchschnittlich gute Schnappschüsse. Der integrierte GPS-Empfänger kann über das vorinstallierte und allgegenwärtige Google Maps nur leidlich als Navigationslösung genutzt werden. Dank UMTS und HSDPA (3.6 mbit/s) surft man mit dem Palm Pre Plus recht schnell im Internet. Das ist auch gut so, denn ähnlich wie das iPhone oder Smartphones mit Anddroid gelüstet es dem Pre Plus mit seinem webOS nahezu dauernd nach einer Internetverbindung. Ohne sie funktioniert auch der Palm eigene Synchronisierungsdienst nicht. Wie sich das nicht mehr ganz so neue Smartphone im täglichen Alltag geschlagen hat, erfahrt ihr im Testbericht auf mobile-reviews.de . Meinen ersten Eindruck gibt es hier auf YouTube im Videotest:
