Mai 04
Das LG GD880 Mini sieht aus, als wenn es aus einem Block Aluminium gefräst wurde. Dabei ist es nur 10 Millimeter dünn. Das Metallgehäuse ist sehr solide und der 3,2-Zoll-Touchscreen mit Auflösung von 854 x 480 Pixel. wurde mit einer kratzfesten Oberfläche ausgestattet.

Unterwegs ist man über HSDPA und WLAN online. Navigation ist dank des A-GPS-Empfängers und Google Maps ebenfalls kein Problem. Musikalisch punktet es mit einem MP4-Player und UKW-Radio. Dabei soll das bereits bekannte Dolby Mobile für guten Sound sorgen. Fotos gelingen dank einer 5-Megapixel-Kamera in guter Qualität. Die Bilder sind auf MicroSD-Speicherkarten mit bis zu 32 Gigabyte Platz.
Das GD880 Mini kommt erstmalig der hauseigene, webbasierte Synchronisierungsdienst LG Air Sync zum Einsatz. Fotos, Kalendereinträge, Kontakte und Notizen werden dann auf Wunsch per WLAN oder UMTS zwischen Handy und PC abgeglichen. Auf den ersten Blick fällt einem das sehr scharfe und konstraststarke Display ins Auge. Der Akku liefert leider nur 900 mAh, ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Entscheidung war. Aber 10 Millimeter Bauhöhe geben nicht viel Spielraum für einen starken Akku.
Bilder vom Unboxing des GD880 gibt es hier bei mobile-reviews.de. Mehr im Videotest

und Testbericht.
Mai 04
Das BlackBerry Bold 9700 wird nun auch in Weiß angeboten. Ein nette Abwechselung vom Alltagsgrau.

Neben der gewohnten QWERTZ-Tastatur kommt auch hier wieder das optische Trackpad zum Einsatz. Ein BlackBerry ohne Push-Mail-Service ist natürlich unvorstellbar. Zusätzlich bietet der 9700 Bold aber auch diverse Multimedia-Features und Social Networking-Möglichkeiten. Mit Applikationen für Facebook, Xing oder LinkedIn for BlackBerry Smartphones verbindet das 9700 Bold seinen Besitzer (oder die Besitzerin) jederzeit und überall mit Freunden oder Kollegen.
Der 1500 mAh starke Akku reicht für 2-3 Arbeitstage bei moderater Nutzung. Natürlich versteht sich auch der neue Bold 9700 mit microSD-Karten. Das Display ist leider nur 2,4 Zoll groß und nutzt eine Auflösung von 480×360 Pixel. Eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Blitz und Bildstabilisator sorgt für gute Schnappschuss-Qualität, während der 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer bei Fans mobiler Unterhaltung für Freude sorgt. Optisch erinnert der Bold 9700 an den Curve 8520.
Apr 27
Mit der offiziellen Vorstellung des Nokia N8 am heutigen Tag bestätigt der finnische Hersteller duie Gerüchte um sein erstes Smartphone auf Basis von Symbian 3.

Damit wird nun endlich auch Multi-Touch unterstützt. Die 12-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Xenon-Blitz nutzt eine große Optik von Carl-Zeiss, nicht zwangsläufig ein Garant für gute Bilder. Videos nimmt die Kamera aber diesmal in HD-Auflösung auf, über den HDMI-Ausgang kann man sie sich dann gleich auf dem heimischen Flachbildfernseher ansehen, da kann die Videokamera wohl zu Hause bleiben.
Neben HSDPA/HSUPA unterstützt das N8 auch WLAN und Bluetooth 2.1. Wer sich in der Großstadt verirrt hat, findet den Weg danks GPS und OVI-Maps wieder. Ein FM-Radio sorgt neben dem MP3-Player unterwegs für ausreichend Beschallung. Soviel Multimedia braucht eine Menge Energie, daher spendiert Nokia dem N8 auch gleich einen leistungsstarken 1200 mAh Akku. So sollen Telefonate bis zu 12 Stunden kein Problem mehr darstellen, wer es glaubt …
Der kapazitive Touchscreen misst 3,5 Zoll und löst mit 640 x 360 Pixel auf, das können andere Hersteller besser. Auch der Prozessor ist nur mit 680 Megahertz getaktet, wer das Symbian Betriebssystem kennt weiß, dass das nicht viel heißen muss. Immerhin nutzt es 256 Megabyte Arbeitsspeicher, auch größere Webseiten sollten den Browser daher nicht mehr zum Absturz bringen. Der interne, 16 Gigabyte große Speicher kann mit MicroSD-Karten um 32 Gigabyte erweitert werden.
Das Nokia N8 wird voraussichtlich im Juli (ggf. dritte Quartal 2010) das Licht der Öffentlichkeit erblicken und das zu einem Preis von 489 € ohne Vertrag. Aber mal ehrlich: Wer kauft so was, wenn es doch schon jetzt vergleichbare Smartphones (HTC Desire, Sony Ericsson X10, Motorola Milestone) ohne Symbian 3 gibt. Ist eine 12-Megapixel -Kamera so wichtig? …
Apr 27
Mit dem HTC Desire stellen die Koreaner das mit Abstand am schnellsten laufende Smartphone auf der Basis von Android 2.1 vor. Der mit 1 GHz getaktete Snapdragon-Prozessor sorgt für eine überzeugende Beschleunigung. Alle Eingaben werden ohne merkbare Verzögerung umgesetzt, die Programme starten noch schneller als beim Motorola Milestone.

Das kapazitive 3,7-Zoll AMOLED Display mit WVGA Auflösung liefert ein visuelles Erlebnis höchster Güte, versagt aber bei direkter Sonneneinstrahlung, dann sieht man nämlich nichts mehr. Mit seinen Abmessungen von 119 x 60 x 12 mm ist es zwar nicht sonderlich klein, die Waage pendelt sich bei knapp 135 Gramm ein. Im Gegensatz zum baugleichen Google Nexus One nutzt das Desire eine optische Maus, so klappt die Navigation durch Menüs und Webseiten völlig problemlos, nicht zuletzt durch die gute Multitouch-Unterstützung. Der Browser des HTC Desire unterstützt dabei endlich auch Adobe Flash und kommt mit Web-TV Angeboten wie zattoo.com klar!
Das HTC Desire nutzt eine neue Version des HTC Sense, erstmalig sind auch animiert Hintergründe, sogenannte Live-Bilder möglich. Das neue Sense zeichnet sich durch nochmals verbesserte Funktionen zur Interaktion mit den wichtigsten Kontaktpersonen aus. Die Anwendung “HTC Friend Stream” führt soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Flickr zusammen. Auch eine Newsreader-Anwendung und das dazugehörende Widget sowie eine „Helikopter“-Ansicht auf die Inhalte der sieben Screens (sieben Bildschirme in Miniatur (Thumbnail)-Größe als Gesamtansicht) wurden integriert.
Bilder des Roadrunner unter den Androiden findet ihr hier. Meine ersten Eindrücke könnt ihr im Videotest bei YouTube sehen:


Mehr im ausführlichen Testbericht auf mobile.reviews.de