Sep 14
Mit dem GW620 (Codename Etna) springt auch der koreanische Hersteller LG auf den Android-Zug auf und bietet ein Smartphone auf der Basis des Betriebssystem Android an. Der Touchscreen des GW620 ist 3 Zoll groß, (320 × 480 Pixel) mit der Außenwelt verbindet es sich über WLAN und UMTS samt HSDPA. Daneben bietet es noch einen GPS-Empfänger und eine 5-Megapixel-Kamera (Videos werden mit 320 × 240 Pixel aufgenommen). Dank Quadband ist es praktisch auf der ganzen Welt einsetzbar. Die sehr kommunikativ veranlagten Handynutzer unter uns werden sich über die vollwertige QWERTZ-Tastatur freuen, diese lässt sich seitlich ausziehen. Das 142 Gramm schwere Gerät misst 109 × 55 × 16 mm.

Das GW620 war auf der IFA kurzzeitig am Stand von Vodafone zu sehen, es kommt noch im November 2009 bei Vodafone auf den Markt.
Sep 10

Mit dem LG GD900 (Crystal) erweitert LG sein Portfolio um ein weiteres 8-Megapixel Monster. Vor kurzem wurde ja erst das GC900 vorgestellt. Als Benutzeroberfläche kommt die vom LG Arenabekannte S-Class zum Einsatz. Die S-Class des GD900 wurde aber erneut aufgehübscht. Eine schwach dimensionierte LED sorgt bei der Kamera für die notwendige Erleuchtung. Über den integrierten TV-Ausgang kann man sich seine Fotos und Videos dann sogar auf dem heimischen Fernseher ansehen, sofern man das passende Videokabel erworben hat. Bedient wird das GD900 über den 3-Zoll großen WVGA Touchscreen mit seinen 480 x 800 Pixeln. Der MP3-Player bietet einen erstklassigen Sound, das sowie das FM-Radio mit RDS hat allerdings leichte Empfangsschwächen. Dank UMTS mit HSDPA, surft man mit maximal 7,2 Megabit pro Sekunde. Wer keine Datenflatrate sein Eigen nennt, wird sich über den integrierten WiFi-Empfänger freuen. Soweit nichts neues, möchte man meinen. Dank der transparenter Tastatur mit Trackpad-Funktion hat aber auch das GD900 ein echtes Highlight vorzuweisen. Wie sich das GD900 im täglichen Einsatz geschlagen hat, können Sie in meinem Testbericht nachlesen.
Sep 04
Mit dem neuen LG GD900 stellt LG wieder mal ein echtes Schmuckstück vor. Dabei beeindruckt das neue LG nicht durch eine auffällige Farbwahl, es “glänzt” durch teilweise transparente Materialien. Ähnlich wie die Kristall Pantoffeln von Aschenputtel im Märchen, nur ist das GD900 Realität.
Namensgeber des Sliders ist das einzigartige Tastatur-Layout. Die ausziehbare Tastatur besteht nämlich aus einem durchsichtigem Kunststoff, der dem Crystal sein gläsernes Äußeres verleiht. Schaltet man die Beleuchtung an, so kommen beleuchtete Ziffern zum Vorschein. Die dahinter liegende Technik, spricht Platinen und Leiterbahnen, bleiben dem Auge aber verborgen.

Nüchtern betrachtet bietet das LG Crystal einen 3-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Wie beim LG Arena nutzt das Crystal auch ein kapazitives Exemplar. Funkseitig unterstützt das Crystal neben GSM auch noch UMTS mit HSDPA, den Kurzstreckenfunk Bluetooth und dank WLAN ist es auch im heimischen Netzwerk bzw. in öffentlichen HotSpots zuhause. Auch das Thema “Multimedia” wird beim Crystal groß geschrieben. Eine 8-Megapixel-Kamera, ein Musik- und Videoplayer sowie 1,5 Gigabyte interner Speicher machen aus dem GD900 einen mobilen Alleinunterhalter. Über eine Gestensteuerung erkennt die Tastatur aber nicht nur Zifferneingaben, sondern auch andere Funktionen die normalerweise über den Touchscreen ausgewählt werden. Im Kameramodus zoomt man beispielsweise durch eine kreisende Bewegung des Fingers während man im Browser – dank Multitouch – mit zwei Fingern eine Seite vergrößert und verkleinert. Als Benutzeroberfläche kommt wieder die vom Arena bekannte S-Class zu Einsatz.
Das LG Crystal ist ab sofort zu einem Preis von etwa 450 Euro verfügbar. Erste Bilder des “gläsernen” Handys gibt es schon mal hier. Der ausführliche Testbericht folgt, bis dahin meine ersten Eindrücke im Videotest:

Jul 31
LG hat endlich zu seinem “New Chocolate” mehr oder weniger offiziell Stellung genommen. Das BL40 – Gott was für ein dämliches Kürzel, erinnert es doch eher an einen Akkutyp aus Finnland – kursiert schon seit Wochen als Gerücht durch das Internet. LG selbst hat uns Pressevertretern damals einige geheimnisvoll wirkende Bilder zur Verfügung gestellt und das Mobiltelefon nun über den Microblogging-Dienst Twitter offiziell vorgestellt.

Erfreulicherweise hat LG nur am Namen gespart. Technisch betrachtet wirkt die Schönheit absolut überzeugend. Ein 4-Zoll großer Touchscreen mit LCD-Technologie stellt Bilder und Videos mit einer Auflösung von 800 x 345 Pixel dar. Damit beträgt das Seitenverhältnis 21:9 und ist für Kinofilme prädestiniert. LG nutzt für die Darstellung eine “Real VGA” getaufte Technologie. Auf das Auge des Betrachters sollen Farben natürlicher und Fotos schärfer wirken. Eine Dual Screen-Funktion ermöglicht eine gleichzeitige Darstellung von zwei verschiedenen Inhalten. Hierunter stelle ich mir in etwa den Splitscreen der XBOX360 vor.
Auch optisch ist das “New Chocolate BL40″ ein Hingucker. Im Gegensatz zu einer Tafel Schokolade wird die Vorderseite mit dem Display nämlich durch gehärtetes Glas geschützt. Damit dürfte klar sein, dass es sich wieder um ein kapazitives Display mit MultiTouch handeln dürfte. Die eingebaute Kamera löst mit 5-Megapixel auf und erleuchtet die nähere Umgebung mit Hilfe einer LED.
Als Betriebssystem kommt leider wieder die Eigenentwicklung von LG zum tragen, die S-Class Benutzeroberfläche dürfte bereits hinreichend bekannt sein, wurde beim Chocolate BL40 aber optisch nochmals verändert. Netznomaden werden sich über die Unterstützung von UMTS samt HSDPA mit 7,2 Megabit pro Sekunde freuen. Wer keine Datenflatrate sein Eigen nennt, der wird dank WLAN-Empfänger eine kostengünstigere Anbindung ans Datennetz finden. Über den integrierten A-GPS- Empfänger kann man seine Bilder mit Gedodaten ergänzen, eien Navigation ist nur über Google Maps möglich.
Musikfreunde werden sich über den 3,5 Millimeter-Anschluss für herkömmliche Kopfhörer freuen. Auch ein FM-Transmitter soll – wie beim LG Arena – wieder mit an Bord sein.
Wem nun das Wasser im Munde zusammen läuft, dem muss ich leider mitteilen, dass er sich noch bis Mitte September gedulden muss. Dann soll es zu einem Preis von 519 Euro in 54 Ländern erscheinen, wie es sich für eine gute Tafel Schokolade gehört in Schwarz.