Sep 02
“Ja, ist denn schon Weihnachten?” Nein, das nicht. Aber Motorola stellt nun endlich die europäische Version des amerikanischen “Motorola Droid 2″ vor. Wenig erstaunlich ist die Hardware der beiden Modelle identisch, wenn man mal vom unterschiedlichen Funkstandard absieht.

Angetrieben wird das Android 2.2 basiert Smartphone dabei vom OMAP-Prozessor mit 1 Gigahertz Taktfrequenz. Arbeitsspeicher und Rom sind mit 512 Megabyte üppig dimensioniert, Ruckler wird es daher kaum geben. Multimedia-Dateien finden auf der 8 Gigabyte großen microSD-Speicherkarte Platz. Der kapazitive Touchscreen ist 3,7 Zoll groß und löst mit den üblichen 854 x 480 Pixeln auf. De Kamera nimmt Bilder mit 5 Megapixel auf und sorgt dank der Doppel-LED für “erleuchtete” Aufnahmen. Videos nimmt es sogar mit 720p auf. Texte gibt man auf dem Milestone 2 wieder über eine seitlich ausziehbare QWERTZ-Tastatur auf. Auch hier hat Motorola das Android 2.2 wieder mit der Motoblur-Oberfläche überzogen.
Was nun besonders an Android 2.2 ist? Nun, zunächst die (eigentlich braucht sie keiner mehr) Unterstützung für Adobe Flash (10.1). Wichtiger ist die Tatsache, dass man Applikationen nun auch auf der microSD installieren kann. Das Milestone 2 wird im vierten Quartal 2010 zu einem Preis von 550 Euro auf den Markt kommen.
Sep 02
Richtige Outdoor-Handys gab es bisher nur von Samsung (B2100) oder von Sonim. Diese Geräte sind dabei nicht nur für Triathleten interessant, sondern auch für Freizeitsportler mit weniger sportlichen Ambitionen. Gerade bei meinem Marathontraining würde ich mir ein Handy wünschen , welches staub- und wassergeschützt ist.

Mit dem Defy stellt Motorola nun auf der IFA ein nach IP67-Standard zertifizierte Handy vor und diesmal nicht mit irgendeinem handgestrickten Betriebssystem, sondern mit dem bekannten und populären Android 2.1. Der IP67-Standard ist schon eine Sache für sich, so eine Auszeichnung bekommen nur die “härtesten” Mobiltelefone.
Abseits von gepflasterten Wegen und Straßen schaut der Defy-Besitzer dann auf ein 3,7-Zoll großes Touchdisplay mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixel. In der Wildnis ist man sogar per HSDPA und WLAN online, um sich zum Beispiel die aktuellen Kartendaten von Google Maps anzusehen. Da kommt einem der eingebaute GPS-Empfänger sicher genau richtig.
Zuhause erfreut man sich dann an den unterwegs mit 5-Megapixel aufgenommenen Bilder. Bei Dunkelheit nutzt man dazu dann die integrierte LED. Video. Per DLNA-Standard sogar auf dem heimischen Fernseher. Motorola hat die Android-Benutzeroberfläche wieder durch das bekannte Motoblur ersetzt. Wer gerne länger unterwegs ist, der wird vom Akku mit seinen 1540 mAh nicht enttäuscht werden. Das Defy kommt allerdings erst in den Handel. in Deutschland wird es zu einem Preis von 400 Euro (ohne Vertrag) bei o2, Vodafone und The Phone House zu haben sein. Leider zu spät für den diesjährigen Münster-Marathon.
Aug 03
Mit dem Flipout stellt Motorola ein quadratisches Android-Smartphone mit einem 2,8 Zoll großen Touchscreen vor. Unter dem Bildschirm ist eine vollwertige QWERTZ-Tastatur verborgen die erst dann zum Vorschein kommt, wenn man das Mobiltelefon aufdreht. Das Design ist durchaus innovativ und sorgt für den ein oder anderen Hingucker im Urlaub.

Der Touchscreen löst leider nur mit 320 x 240 Pixel auf und das sieht man leider auch sofort. Die Kamera macht Fotos mit einer Auflösung von 3,1 Megapixel. Videos werden nur in CIF-Auflösung auf den Chip gebracht. Eine LED oder ein Blitzlicht sucht man vergebens. Der interne Speicher ist 512 Megabyte groß, davon stehen aber nur knapp 150 Megabyte zur freien Verfügung. Zu wenig für MP3 oder Videos daher kann man den Speicher auch mit MicroSD-Karten erweitern. Funktechnisch ist man mit HSDPA, GPS, WLAN und Bluetooth 2.1 auf der sicheren Seite.
Als Betriebssystem nutzt Motorola Android 2.1, soweit nichts ungewöhnliches. Die Amerikaner haben das eher hausbackene wirkende Betriebssystem dafür mit einer selbst entwickelten Bedienoberfläche namens Motoblur versehen, ähnlich wie es HTC mit Sende macht. Über sogenannte Widgets werden Informationen direkt auf dem Startbildschirm angezeigt. So behält man den Überblick über seine E-Mails, Facebook-Kontakte, Twitter-Updates und mehr, ohne das man vorher extra eine Applikation starten muss.
Bilder vom Unboxing findet ihr hier bei mobile-reviews.de. Nachfolgend meine ersten Eindrücke im Videotest auf YouTube:

Und abschließend mein ausführlicher Testbericht.
Jun 17
Nun ist endlich soweit. Motorola präsentiert ein weiteres Modell auf der Basis von mit Android 2.1 sowie Motoblur Das Schwestermodell des recht erfolgreichen Motorola Milestone kommt unter der unspektakulären, eher langweiligen Bezeichnung Milestone XT720 auf den deutschen Markt.

Das neue Android-Smartphone bietet dabei – ähnlich wie das Sony Ericsson X10 – eine 8-Megapixel-Kamera die auch Videos im HD-Format mit 720p aufnehmen kann. Natürlich nutzt sie auch einen Autofokus und kann sogar einen Xenon-Blitz vorweisen. Wer mag, kann seine Videos über den integrierten HDMI-Anschluss auf seinen Fernseher ausgeben.
Mit Abmessungen von 61 x 116 x 11 mm handelt es sich um kein wirklich kleines Smartphone . Zumal die Briefwaage erst bei 160 Gramm aufhört zu pendeln, ein schwerer Brocken!
Der 3,7 Zoll große, kapazitive Touchscreen löst mit 854 x 480 Pixel auf . Internetnomaden wird die Unterstützung für HSDPA mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10,1 Megabit pro Sekunde und HSUPA mit bis zu 5,76 Megabit pro Sekunde freuen. Wer ordentlich sparen will, sollte allerdings besser den integrierten WLAN-Empfänger nutzen. A-GPS und ein digitaler Kompass sorgen in Verbindung mit Google Maps für die richtige Orientierung. Per Bluetooth 2.1 und USB synchronisiert man das Xt720 mit dem heimischen PC .
Natürlich hat auch das neue Milestone wieder einen 3,5-Millimeter Anschluss für Kopfhörer, sowie einen MicroSD-Steckplatz verschrieben bekommen. Auch ein UKW-Radio mit RDS hat den Weg ins XT720 gefunden. Der Akku liefert 1390 mAh und dürfte damit knapp zwei Tage halten.
Bei uns in Deutschland wird es ab Juli beim Mobilfunk-Anbieter The Phone House für 499 Euro über die Ladentheke wandern.