Sep 28
Die sehr bekannte Nobelmarke “Vertu” bringt wieder ein Modell aus der sogenannten ” Constellation” Reihe heraus. Diesmal sogar zum Aufklappen. Das Ayxta wird schlanke 4,900 bis 6,500 Euro kosten. Wenn Sie also gerade den Lotto-Jackpot geknackt haben oder sowieso Geld wie Heu ihr Eigen nennen, dann greifen Sie zu!

Zielgruppe des Ayxta ist nach Aussagen des Hersteller der moderne, mobile Erdbewohner der viel Wert auf ein Qualitätsprodukt legt, was ihn in seinem täglichen (Nichts)tun unterstützt. Dazu biete Vertu auch einen hauseigenen Concierge Service, den man über den simplen Druck einer speziellen Taste erreicht. Wie Aladins Geist aus der Lampe erledigt dieser dann (gegen Geld) alle ihm aufgetragenen Aufgaben.
Mit dem Ayxta führt Vertu aber noch einen zusätzlichen Dienst namens “Vertu Select” ein. Über diesen Online-Service bekommt man alle wichtige Informationen aus dem Bereich Lifestyle direkt auf das Handy. Welche Bar ist gerade angesagt? Was muss ich anziehen um mich mit den Stars und Sternchen in meinem Arm nicht zu blamieren? Ein Druck auf die entsprechende Taste und ich bin im Bilde. Dabei weiß das Ayxta sogar wo ich ich gerade befinde.
Technisch betrachtet bietet das Vertu neben einer hervorragenden verarbeitung noch eine Speichererweiterungsmöglichkeit über microSD-Karten. Bis zu 2000 Kontakte, 1500 Kalendereinträge und 1000 Nachrichten finden im internen Speicher Platz. Eine schnelle Onlineanbindung wird über UMTS samt HSDPA sicher gestellt. Eine 3.0-Megapixel-Kamera sorgt für angemessenen Momentaufnahmen, wobei die Doppel-LED auch an etwas dunkleren Orten für den notwendigen Durchblick sorgt.
Zurück zur Verarbeitung. Das Gehäuse ist selbstverständlich aus Edelstahl. Die Hülle eine Mischung aus Aluminium, Keramik und Leder. Das Display wird durch ein Saphir-Glas geschützt. Die Klingeltöne werden von der englischen Elektronik-Kombo “Zero 7″ beigesteuert.
Apr 30

Symbian OS basierte Smartphones mit Touchoberfläche? Das war für Nokia bisher kein Thema. Nachdem Apple aber mit dem iPhone einen derart großen Erfolg verbuchen konnte, kamen auch die Finnen nicht um entsprechende Überlegungen herum. Das Ergebnis halte ich in Form des 5800 XM in den Händen. Wobei das nur der erste Schritt ist, in Vollendung wird sich diese neue Touchoberfläche wohl erst in Form des Nokia N97 manifestieren. Auf dem 5800 XM setzt Nokia erstmalig Symbian OS v9.4 mit der S60 5th Edition Oberfläche ein. Als Dualmode (UMTS/GSM) und Quadband-Mobiltelefon (GSM 850/900/1800/1900) samt EDGE & UMTS mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ist eh fast weltweit einsetzbar. Eine automatische Frequenzband-/ und Modus-Umschaltung ermöglicht dabei den Wechsel zwischen GSM und UMTS, ohne das Mobiltelefon neu booten zu müssen. Inhalte stellt das 5800 XM auf einem 3.2 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixel dar und zwar mit 16.7 Millionen Farben. Eine 3.2-Megapixel-Kamera für Foto- und Videoaufnahmen mit Autofokus, Digitalzoom, Doppel-LED und einer Optik von Carl Zeiss ist bei Nokia ja quasi Standard. So wie das integrierte GPS-Modul samt A-GPS zur Positionsbestimmung und Navigation. Kartenmaterial wird für über 100 Länder angeboten. Die Navigation ist nach Ablauf der Testphase allerdings kostenpflichtig. Daten speichert man im 8 Gigabyte (GB) großen internen Speicher oder eben auf microSD-Speicherkarten. Wie sich das neue Konzept im täglichen Einsatz geschlagen hat, soll Ihnen mein Testbericht zeigen.
Mrz 12

In schöner Regelmäßigkeit stellt der finnische Konzern neue Modelle vor, bei denen es sich oft nur um geringfügige Modifikationen bereits bestehender Modelle handelt. So kommt einem das Design des 5730 XM auch irgendwie bekannt vor. Mit dem knapp 112 x 80 x 15,4 mm großen Nokia 5730 Xpress Music steht ab dem 3. Quartal 2009 ein weiteres “comes with music” Smartphone in den Regalen. Das bedeutet, dass man in den ersten 18 Monaten ab Kauf unbegrenzt viele Songs von Nokias eigener Musikplatform herunter laden kann, sozusagen eine zeitlich begrenzte Flatrate.
Technisch betrachtet bietet das neue 5730 XM nur Hausmannskost. Ein 2,4 Zoll-Display sorgt für den notwendigen Überblick. Dabei nutzt Nokia die bewährte QVGA-Auflösung mit 240 x 320 Pixel. Der Active-Standby-Screen ist hingegen neu und nutzt Features der 5th Edition. Neben den bereits bekannten Informationen, wie E-Mails und Kalendereinträge sowie den aktuellen Musiktitel kann man nun auch bis zu 20 Fotos in einer Kontaktleiste anordnen. So kann direkte in Kontakt mit Kollegen und Freunden treten.
Optisch rückt eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofocus und LED die Motive ins rechte Licht. Der integrierte GPS-Empfänger speichert dabei die aktuelle Position und kann über Nokia Maps 3.0 als Navigationshilfe dienen. Dank der seitlich ausziehbaren QWERTZ-Tastatur ist das 5730 XM aber nicht nur für Musik geeignet. Auch als mobile Surfstation taugt es, dank der Unterstützung für HSDPA und WLAN.
Unterwegs sorgt der integrierte Musicplayer mit 8-Band Equalizer sowie ein Radio mit RDS für Unterhaltung. Gut das man am 5730 XM dank der 3,5 mm Buchse auch seine eigenen Kopfhörer anschließen kann. Auch gut, dass man microSD-Speicherkarten mit bis zu 16 Gigabyte verwenden kann.
Leider hat Nokia seinem neuen XM Flagschiff nur einen Akku mit 1000 mAh spendiert. Das lässt nicht unbedingt auch eine sehr lange Akkulaufzeit schließen. Der Hersteller gibt immerhin eine Gesprächszeit von bis zu 5,2 Stunden und eine Stand-by-Zeit von bis zu 300 Stunden an. Wer es glaubt …
Jan 15
Bald ist es soweit, das neue Nokia N79 wird als Sonderedition “Active” zu kaufen sein. Neu hinzugekommen ist aber lediglich das Zubehör. Dazu zählen nunmehr neben einer 4 GB Speicherkarte auch sporttaugliche Kopfhörern sowie der Polar Bluetooth Wireless Herzfrequenz-Monitor der Firma Polar. In Kombination mit der bekannten Anwendung SportsTracker und einem GPS kann man dann nicht nur die zurückgelegte Strecke und Geschwindigkeit, sondern erstmals auch die persönlichen “Leistungsdaten”, wie Herzfrequenz und Puls messen. Als ambitionierter Läufer und Radfahrer ist das für mich eine mehr als sinnvolle Ergänzung. Lassen wir uns überraschen, ob es das 375 Euro (plus Steuer) teure Paket auch ohne N79 geben wird.
Das kostenlose “SportsTracker“ von Nokia zeichnet sportliche Aktivitäten auf, egal ob es ums Laufen, Rad- oder Skifahren geht. Dabei werden nur aktuelle Geschwindigkeit sowie die durchschnittliche Geschwindigkeit, zurückgelegte Entfernung, Höhenmeter und Zeit im Trainingstagebuch vermerkt.





Die aufgezeichneten Daten werden anschließend auf Wunsch in Google Earth oder auf die Nokia Sports-Tracker-Homepage exportiert und können mit anderen Nutzern geteilt werden.

Eine weitere Auswertung der Informationen, wie bei Run.GPS oder den Speziallösungen ist nicht möglich. Um den “SportsTracker” nutzen zu können, wird ein Nokia Serie-60-Handy mit Funk-GPS-Modul oder integrierter GPS-Funktion benötigt. Alle bereits erstellten Aufzeichnungen werden in einer Art Kalender visualisiert.





Hobbysportler, sprich Jogger und Radfahrer können mit Nokia Sports Tracker ihre Routen ablaufen. Individuelle Trainingspläne oder weitergehende Auswertungen zur leistungssteigerung sind hingegen nicht möglich.